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IUF – LEIBNIZ-INSTITUT
FÜR UMWELTMEDIZINISCHE FORSCHUNG

 

Die zentrale Aufgabe des IUF ist die molekulare präventivmedizinische Erforschung umweltinduzierter Erkrankungen. Das Ziel ist die Entwicklung präventiver Strategien und eine verbesserte Gesundheitsvorsorge.

 

Das IUF widmet sich den biologischen Wirkungen, die Umweltschadstoffe wie Partikel, nicht-ionisierende Strahlung und Chemikalien auf den menschlichen Organismus ausüben. Das Interesse gilt vor allem den Umwelteinflüssen auf Haut, Lunge und Gehirn.

 

Das IUF bündelt wissenschaftliche Expertise in der Toxikologie, Immunologie, molekularen Alternsforschung und Epidemiologie. Dieser interdisziplinäre Forschungsansatz erfordert experimentelle Modelle von einem oder mehreren Grenzflächenorganen (Grenzflächenmedizin). Neben in vitro Untersuchungen an kultivierten Zellen und zum Teil im IUF entwickelten humanen, dreidimensionalen organischen Modellsystemen werden auch in vivo Untersuchungen an Tiermodellen und am Menschen sowie epidemiologische Studien durchgeführt. Das IUF hat derzeit rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

www.iuf-duesseldorf.de

Prof. Dr. med. Ellen Fritsche

 

Professor Dr. med. Ellen Fritsche arbeitet seit 2012 am IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung und leitet dort als gemeinsam berufene Professorin mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologische Risikoabschätzung und humane Sphärenmodelle. Ihre derzeitigen Forschungsschwerpunkte umfassen die Etablierung von Alternativmethoden zur Testung auf Entwicklungs- und adulte Neurotoxizität, die Embryotoxizität, die endokrine Disruption sowie deren Einbindung in Adverse-Outcome-Pathways.

 

In den letzten Jahren hat sie sich hauptsächlich mit dem Forschungstransfer in die regulatorische Anwendung beschäftigt. Hier arbeitet sie mit EFSA, der dänischen und der US-amerikanischen Umweltbehörde zusammen. Sie ist zudem Mitglied der OECD Expertengruppe zur Entwicklung einer Leitlinie für die Nutzung und Interpretation einer DNT in vitro Testbatterie zur Erfassung von Entwicklungsneurotoxizität sowie in der OECD Beratungskommission für die Erstellung dieses Dokuments. 

 

In den vergangenen Jahren wurde sie mehrfach für ihre Arbeiten  ausgezeichnet, u. a. mit dem cefic LRI Award und dem Ursula M. Händel-Tierschutzpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 

Ihre Arbeiten werden derzeit durch das Land Nordrhein-Westfalen, den Bund, die EU sowie die Industrie gefördert.

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